Mineralien

Studienrichtung Mineralogie

M.Sc. Geowissenschaften
Mineralien
Foto: IGW

Die Mineralogie erforscht die stoffliche Zusammensetzung der Erde in kristallinen Strukturen im Größenbereich von Nanometern bis Kilometern. Sie beschäftigt sich mit Mineralen und Gesteinen, Werkstoffen und neuen Materialien. Die Geochemie untersucht die chemische Zusammensetzung von Mineralen und Gesteinen. Außerdem analysiert sie die Folgen von Bergbau- und Industrie-Aktivitäten auf die Umwelt.

Geysir Geysir Foto: IGW

Aufbau des Masterstudiums

Das Masterstudium der Mineralogie ist in einen Pflichtbereich und einen Wahlpflichtbereich unterteilt, sodass eine Schwerpunktsetzung je nach Interessenslage möglich ist. Außerdem können Veranstaltungen aus dem Bereich der Geologie und Geophysik besucht werden. Während der ersten zwei Semester werden Lehrveranstaltungen zu verschiedenen mineralogischen Themen angeboten, z.B. Lagerstättenkunde, Petrologie, Kristallographie, Geochemie oder die Große Exkursion. In den letzten zwei Semestern wird das Studium mit einem Forschungs- sowie Projektmodul und der Masterarbeit abgeschlossen.

Eine Übersicht und die Beschreibung der einzelnen Module finden Sie unter Modulübersicht und unter Ordnungen und Modulkatalog.

 

Der grundsätzliche Studienablauf ist in folgender Abbildung zusammengefasst

Musterstudienplan Mineralogie Musterstudienplan Mineralogie Foto: IGW

Besonderheiten des mineralogischen Studiums in Jena

  • Großer Anteil und breites Spektrum an praxisnaher Ausbildung (Exkursionen etc.)
  • Beteiligung an der aktuellen Forschung (z.B. INFLUINS-Projekt)
  • Arbeit in sehr gut ausgestatteten Laboren
  • Große Anzahl und Vielfalt an geowissenschaftlich interessanten Zielen in der direkten Umgebung von Jena
  • Individuelle Betreuung
  • Interdisziplinarität mit anderen Teilbereichen der Geowissenschaften (Geologie, Geophysik) möglich
  • Studierende können in dem Wahlpflichtbereich die Studieninhalte nach eigenen Interessen zusammenstellen
  • Enge Kontakte in die Wirtschaft und Industrie
  • Studium an einer Volluniversität bietet vielfältige Möglichkeiten (auch in anderen Fachbereichen)

Ein Studienablauf kann beispielsweise folgender Maßen gewählt werden:

Master-Studiengang, Studienrichtung Mineralogie, Beispiel für einen Studienablauf [pdf, 285 kb]

 

Studienablauf Mineralogie Studienablauf Mineralogie Foto: IGW

Aussichten nach dem Studium

Das Berufsfeld der MineralogInnen weist eine große Vielfalt und Breite auf und berührt an vielen Stellen die Berufsfelder von GeologInnen, GeophysikerInnen, ChemikerInnen, PhysikerInnen, WerkstoffwissenschaftlerInnen, BergbauingenieurInnen, LagerstättenkundlerInnen, WasserwirtschaftlerInnen und BaustoffwissenschaftlerInnen.

Zukünftige Berufsfelder sind:

Grundlagenforschung (meist in Instituten an Universitäten und Großforschungseinrichtungen):

  • In traditionellen Fächern (Mineralogie, Kristallographie, Petrologie, Geochemie und Kosmochemie)
  • In technischen Fächern (Materialwissenschaften)

Anwendungsbezogene Tätigkeit in der Industrie sowie in Bundes- und Landesanstalten:

  • Gewinnung und Veredlung von Grund- und Rohstoffen
  • Hüttenwesen
  • Baustoff-, Keramik-, Glas- und Feuerfestindustrie
  • Optische und elektronische Industrie
  • Anorganisch-chemische Industrie
  • Entsorgungs- und Deponiewirtschaft
  • Umweltschutz

 

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