Vanadinit aus Marokko

Allgemeine und Angewandte Mineralogie

Vanadinit aus Marokko
Foto: Jan-Peter Kasper (Universität Jena)

Womit befassen wir uns?

Am Lehrstuhl für Allgemeine und Angewandte Mineralogie werden vielfältige Themen bearbeitet - aus den Bereichen Mineralogie der Bergbauabfälle und Oxidationszonen der Erzlagerstätten, Thermodynamik und Kristallographie der Minerale sowie technogener Produkte, zur Mineralogie und Geologie der Erzlagerstätten und Geschichte der Mineralogie, besonders im Mitteldeutschen Raum.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Allgemeinen und Angewandten  Mineralogie
Arbeitsgruppe
Wer wir sind
sekundäre Cu-Minerale
Forschung
Was wir erforschen
JEOL JXA-8230
Ausstattung
Unsere Geräte und Labore
Exkursionen: Voller Einsatz auch bei schlechtem Wetter
Lehre
Ein Überblick über unser Lehrangebot
Im Fokus: Veröffentlichungen unserer Arbeitsgruppe
Publikationen
Veröffentlichungen unter Beteiligung unserer Arbeitsgruppe
Im Fokus: Die Sammlungsbestände
Mineralogische Sammlung
Die Mineralogische Sammlung

Anschrift und allgemeine Kontaktinformationen

Allgemeine und Angewandte Mineralogie
Postanschrift:
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institut für Geowissenschaften
Allgemeine und Angewandte Mineralogie
Carl-Zeiss-Promenade 10
07745 Jena

Aktuelles aus der Allgemeinen und Angewandten Mineralogie

Jeweils Dienstags von 9 bis 10 Uhr führen wir ein online-Seminar durch. Am 5. Juli trägt Frau Dr. Nora Wolff (Berlin) zu folgendem Thema vor: "Thermal analysis and thermodynamics in bulk oxide crystal growth". Die Zugangsdaten sind über birgit.kreher@uni-jena.de zu erhalten. .
Der Hörsaal in der Sellierstraße
Foto: Dr. Birgit Kreher-Hartmann
Die Verwitterung von Erzmineralen verläuft über anfängliche Übergangsprodukte bis hin zu vielen kristallinen Sekundärmineralen. Die Ausgangsprodukte sind jedoch in der Regel schlecht charakterisiert oder werden aufgrund ihrer extrem kleinen Partikelgröße, geringen Kristallinität und chemischen Variabilität übersehen. In dieser Fallstudie über die Verwitterung von Uraninit wurden mithilfe der 3D-Elektronenbeugung einige solcher Nanokristallinen Phasen untersucht und beschrieben.
Blassgelbe Kristalle des Uranylcarbonats Agricolait
Foto: Pavel Škácha
Parahibbingit wurde 2021 durch die Internationale Mineralogische Vereinigung (IMA) als neues Mineral akzeptiert. In einer jetzt erschienen Publikation werden dessen Eigenschaften und Bedeutung sowie die Unterschiede zum Mineral Hibbingit genauer beschrieben.
Rückstreuelektronenbild (BSE) des neuen Minerals Parahibbingit
Foto: Stefan Kiefer
Eine neue Publikation von Prof. Majzlan und Kollegen zeigt neue und spannende Daten aus der direkten Datierung von Erzmineralen und zeigt wie deren Entstehung mit großen tektonischen Prozessen in der Vergangenheit in Verbindung steht.
Früher Krutovit (NiAs) eingeschlossen in Gersdorffit (NiAsS)
Foto: Stefan Kiefer
Hydrothermale Prozesse sind u.a. für die wirtschaftliche Anreicherung von Metallen verantwortlich, weshalb das Verständnis dieser Prozesse nicht nur grundlegende Informationen über die Bildung von Erzlagerstätten liefert, sondern auch zu besseren Explorationsstrategien führen kann. Ein wichtiger Ansatz um diese Prozesse besser zu verstehen sind Modellierungen sowie die thermodynamischen Eigenschaften der beteiligten Minerale, wie Prof. Majzlan et al. nun in einer neuen Publikation zeigt.
Sichtbare Zonierung in Skutterudit aus Bad Schlema
Foto: Birgit Kreher-Hartmann
Zement ist ein Hauptbestandteil von Beton, dem weltweit am häufigsten verwendeten Baumaterial. Aufgrund der großen CO2-Emissionen bei der Herstellung, gilt Zement als besonders Klimaschädlich, weshalb die Zementherstellung laufend optimiert werden soll, um die Emissionen zu senken. Hierzu sind u.a. thermodynamsiche Daten erforderlich, die die Stabilität der Phasen im Zementklinker beschreiben.
Ausschnitt aus einem Phasendiagramm verschiedener Zementklinker
Foto: Juraj Majzlan